Wie schon seit mehreren Jahre, sind die Kurtatscher Schnoppviecher auch heuer wieder am vorletzten Faschingssonntag ausgebrochen.
Mehrere Fotos dazu gibt es auf meiner Zenfolio Seite: georg.zenfolio.com/2010/schnoppviecher
6. Februar 2010
5. Februar 2010
HDR steht in der Fotographie für “High Dynamic Range”, also hoher Dynamikumfang. Ein sehr detaillierte Artikel über HDR findet sich auf Wikipedia.
Die meisten (Hobby)-Fotografen kennen das, man fotografiert einen dunklen Wald, darüber ein heller, leicht bewölkter Himmel. Auf dem Foto sieht das aber ganz anders aus: entweder der Wald ist zu dunkel und man kann keine Details mehr in den Ästen erkennen (unterbelichtet), oder der Wald ist korrekt belichtet, aber vom Himmel ist nur noch ein grelles Weiß zu sehen, von den Schäfchenwolken keine Spur (überbelichtet). Das kommt daher, daß der Sensor der Kamera und das Display, bzw der Drucker nur einen begrenzten Dynamikumfang haben.
Früher, als man noch den Film entwickelte, hat man das Problem mit dem sogenannten Abwedeln und Nachbelichten gelöst. Eine Technik die schon der bekannte Landschaftsfotograf Ansel Adams eingesetzt hat. Dabei wurde der hellere Teil des Bildes wärend des Belichtens abgedeckt (abgewedelt), bzw der dunkle Teil nachbelichtet. Das hat natürlich sehr viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl erfordert. Diese Techniken werden in der digitalen Bildbearbeitung auch eingesetzt, jedes einigermassen professionelle Bildbearbeitungsprogramm kann das, bei Lightroom zB macht man das mit dem Korrekturpinsel.
Diese Technik hat aber auch ihre Grenzen, wenn zB viele kleine dunkle Äste in den hellen Himmel ragen. Zwar hilft einem da die Software auch oft weiter, zB mit einer automatischen Maske, aber auch damit ist das Ergebniss nicht immer befriedigend.
Einen ganz anderen Weg geht man bei der Erstellung von HDR Bildern. Dabei berechnet eine spezielle Software aus verschieden belichteten Bildern nach bestimmten Algorithmen eine neues Bild auf welchem sowohl die hellen als auch die dunklen Partien korrekt belichtet erscheinen. Dazu brauchen wir aber schon mal mindestens drei identische Fotos mit verschiedenen Belichtungszeiten: eines korrekt belichtet, eines unterbelichtet (-2 Blendenstufen) und eines überbelichtet (+2 Blendenstufen). Ein stabiles Stativ ist hier Pflicht.
Nun gibt es aber auch hier eine Abkürzung: der Sensor einer DSLR hat eigentlich eine höhere Auflösung als die 8 Bit die wir im Jpeg wiederfinden, der arbeitet intern mit 12 bzw 14 bit. Das heisst er kann wesentlich mehr Farbabstufungen unterscheiden als wir am fertigen Jpeg Foto sehen. Diese volle Auflösung wird nur im RAW-Format korrekt abgebildet. Und diese RAW-Dateien können dann per Nachbearbeitung um zB 2 Blendenstufen über- bzw. unterbelichtet werden, dabei beobachten wir das Histogramm um Abschnitte zu vermeiden.
Diese drei Versionen desselben Bildes (0, –2, +2) exportieren wir und übergeben sie der HDR Software. Ich habe eine ältere Vollversion von Photomatix verwendet, aber es gibt natürlich auch viele andere. Die Steuerung dieser Software ist ein Kapitel für sich, es gibt jede Menge Parameter mit denen wir das Zusammenrechnen der Bilder beeinflussen können.
Und hier nun ein paar Fotos welche auf die eben beschriebene Weise entstanden sind.
23. Januar 2010
Von der Mendel zum Roen und zurück
15Km, 800Hm, 3,5 Stunden, GPX-Track
Vom Parkplatz bei den Golfwiesen (1375m) get’s zur Enzianhütte, weiter zur Halbweghütte (1580m) und zur Malga di Romeno (1767m). Von da geht es steiler bis zum Gipfel des Monte Roen (2116m). Bis hierher sind es knapp 2 Stunden. Auf dem Rückweg kehren wir bei der Halbweghütte zum Mittagessen ein und sind so nach gut 4 Stunden wieder beim Auto.
Die Schneeschuhe hatte ich zwar dabei, die waren aber nicht nötig da der Weg von den vielen Tourenskigehern sehr gut gespurt war. Cooler wäre es natürlich mit dem Mountainbike gewesen, so wie das die Berzeckn kürzlich gemacht haben, aber dazu fehlt mir die nötige Bike-Winterausrüstung.
18. Januar 2010
3. Januar 2010
Schneewanderung im bei St.Vigil im Enneberg
12.4Km, 500Hm, ca 4 Stunden, GPX-Track
Schon seit vielen Jahren (20?) kommen mindestens einmal im Jahr in die Sagenwelt der Fanes. Im Sommer zu Fuss oder mit dem Bike, im Winter mit dem Schlitten, es ist zu jeder Jahreszeit eine Traumgegend.
Heute war es wieder soweit: wir fuhren über St.Vigil im Enneberg zum Parkplatz bei der Pederü-Hütte. Das Thermometer im Auto zeigt hier –17 Grad an! Von da sind es unter winterlichen Bedingungen zu Fuss gut zwei Studen bis zur Lavarellahütte. Alternativ kann man auch zur nahegelegenen Faneshütte. Nach einer Merende ging es mit den Schlitten zurück zum Auto. Trotz der eisigen Temperaturen eine in jeder Hinsicht lohnende Tour!
1. Januar 2010
27. Dezember 2009
Kurze Familienwanderung bei Radein
11Km, 430Hm, 2,5 Stunden, GPX-Track
Wir parken am Parkplatz unterhalb Oberradein und wandern teils dem Forstweg entlang, teils auf Abkürzungen bis zur Gurndin Alm und weiter bis nach Jochgrimm. Früher haben wir (und viele andere) diesen Forstweg als Rodelbahn genutzt. Heute sind da leider ziemlich einige Autos unterwegs, rodeln wäre also gefährlich.
Aber auch als Wanderweg ist diese Strecke ideal, besonders jetzt im Schnee. 





11. Dezember 2009
Meine Fahrt von Bern nach Mailand heute Abend war wohl meine letzte mit dem Silberpfeil. Morgen tritt der Winterfahrplan in Kraft und da kommt der Cisaplino nicht mehr vor. Die Cisalpino AG, ein Gemeinschaftsunternehmen der SBB und der Trenitalia wird aufgelöst, die Züge gehen zu gleichen Teilen an die SBB und Trenitalia, ebenso das Personal. Schade, ich werde den Cisalpino immer als pünktlichen und vor allem sauberen Zug in Erinnerung behalten. Im Bild der ETR-610, genannt auch Cisalpino-Due.
6. Dezember 2009


























