Seit 2 1/2 Jahren läuft dieser Blog unter der Adresse wege7.wordpress.com, seit einiger Zeit parallel auch unter www.georgweis.com/blog. Ab heute  poste ich nur noch unter dieser neuen Adresse, also bitte eventuelle RSS Links umstellen auf www.georgweis.com/blog/feed/.

Ich hoffe das neue Design kommt gut an.
Und außerdem wechsle ich zeitgleich auch den Provider.

imageMeine verschiedenen Domains hatte ich bisher bei register.it registriert, das ist ein seriöser Provider aus Bergamo, aber auch teuer: für eine Domain verlangt man dort gut 40 Euro/Jahr, inklusive ist nur etwas Webspace und 3 Email-Adressen. Alles weitere wird extra verrechnet.

imageIch habe dann tophost.it ausprobiert, die sind extrem günstig: 10 Euro/Jahr für eine Domain mit Webspace, Email, Ftp, CGI, PHP, MySql, usw. Also alles was man zum Hosten von Anwendungen wie WordPress benötigt. Einziger Haken sind die niedrigen Limits: nur 500MB Webspace, wenig RAM (es kommt immer wieder zu Speicherengpässen), geringe Bandbreite, begrenzte MySql DBs. Für einen kleinen Blog reicht es, aber schon sobald mehrere Clients auf etwas komplizierte Seiten zugreifen, hagelt es Fehler.

imageDann bin ich auf dreamhost.com gestoßen, einem großen amerikanischen Hoster. Für 120 $/Jahr bekommt man dort alles inklusive: unbegrenzten Webspace, beliebig viele Email Accounts und FTP Zugänge, genügend Bandbreite, PHP, MySql, usw. Ein Domainname ist inklusive, zusätzliche Domains kosten 10 $/Jahr.

Ich bin jetzt dabei meine Domains auf dreamhost zu verlagern. Ausserdem mache ich dort jetzt auch meine Online-Backups, die Aufzeichnung der Überwachungskamera, und vieles mehr, Platz hab ich ja genug :-) .

Titel#1 Bildunterschrift#1
NIKON D90 + 100.0 mm f/2.8, ISO 200, f/8, 1/500 sec

Abflug!
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Rundwanderung von Kaltern zur Mendel und zurück
16 Km, 1200 Hm, 5 Stunden

Wir starten von St.Anton/Pfuss in Kaltern (500 m) und steigen auf dem schnellsten Weg zur Mendel, dem Alten Mendelsteig. Dieser verläuft etwas nördlich der Mendelbahn und ist schon total schnee- und eisfrei. Zweimal queren wir die Mendelpassstraße und kommen nach gut 1,5 Stunden am Mendelpass (1370 m) an. Jetzt auf dem vereisten Weg Nr. 500 vorbei an der Enzianhütte (Genzianella) und der Halbweghütte (1580 m) bis zur Lavinaspitze (1650 m), auch Monte Lira genannt. Vom Mendelpass bis hierher ist es ca 1 Stunde. Und hier haben wir eine herrliche Aussicht von Bozen bis nach Neumarkt (siehe Panorama), ich könnte stundenlang hier in der Sonne sitzen und das Panorama geniessen, aber ich muss noch zurück nach Kaltern.

Für den Abstieg nehmen wir den Weg Nr 538, den sogenannten Prozoller Steig. Dieser ist noch steiler als der Mendelsteig im Anstieg und bring uns zu den Sportanlagen und durch den Wald zurück nach St.Anton.

Das war früher mal meine Trainigsrunde (ich habe viele Jahre in Kaltern gewohnt), aber von damals hatte ich andere, kürzere Rundenzeiten in Erinnerung. Ob das am eisigen Weg liegt …oder an den 15 Jahren die inzwischen vergangen sind :-( ?

Am Alten MendelsteigHalbgefrohrenesAm Prazöller Steig

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Wanderung am Mendelkamm
13,7 km, 890 Hm, ca 6 Stunden

Von Oberfennberg (1200 m) bis zum Fennerjoch (1608 m), dann geht es Richtung Norden im Auf und Ab bis zum Corno di Tres (1802 m), zum Sattel (1748 m) und zum Bataillonskopf (1670 m). Beim Barabara Bildstöckl zweigt rechts der Barabarasteig ab, dieser führt uns durchs Schönleitental (ist wirklich schön!) zum Bärenleger und weiter nach Graun zum Hefele.

Die Schneeschuhe hatten wir zwar dabei, aber nur kurz im Einsatz. Dafür gab es besonders im Abstieg viele vereiste Stellen. Die Temparatur ist für diese Jahreszeit sehr angenehm, fast schon frühlingshaft.

Mit dabei: Alex, Ernst, Stefan, Nini

GämseAm Corno di TresAm Corno di TresBataillonskopfVom Bataillonskopf Richtung SüdenIm Schönleitental

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Durch den Blog von Sieglinde aus Riffian (von-olls-a-bissl) bin ich auf das Projekt zwölf-2011 von Jana aufmerksam geworden. Es geht dabei darum, monatlich ein Foto vom selben Standort aus zu machen, so werden die Änderungen im Jahreslauf sichtbar.

Hier geht es zu meiner Prokektseite
Fotoprojekt zwölf2011

Vom Fassatal zur Seiseralm mit den Schneeschuhen
18 Km, 750 Hm, 4.5 Stunden

Wie gestern starte ich auch heute wieder vom Fassatal, genauer von Campitello. Hier beginnt das Durontal, das zuerst steil und dann nahezu eben durch eine herrlich Winterlandschaft führt. Entlang der Strecke gibt es mehrere Gasthäuser/Malghe, zwei davon sind sogar offen. Am Talschluss wird es nachmals kurz steiler und wir gelangen auf eine Hochfläche mit Blick auf die Roßzähne und auf den Plattkofel. Bis zum Passo Duron (2204 m), auch Mahlknechtjoch genannt, ist es nur noch 1/4 Stunde. Hier an der Grenze vom Trentino zum Südtirol hat man eine wunderhare Aussicht zur Seiseralm: der Gasthof Dialer, die Mahlknechthütte und die Hotels von Kompatsch. Eigentlich wäre es schöner jetzt durch die sonnige Seiseralm zu wandern und nach Seis abzufahren, aber mein Auto steht in Campitello, und auch noch im Parkverbot, also muss ich durchs inzwischen großteils schattige Durontal zurück.

Rifugio MicheluzziAm  MahlknechtjochDie RosszähneAm  Mahlknechtjoch

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Schneeschuwanderung unter den Pale di San Martino
13,8 Km, 600 Hm, 4,5 Stunden

Von Predazzo im Fassatal gelangen wir zum Passo Rolle (1980 m) wo wir parken. Dann geht’s zuerst vorbei an Skilifts und Pisten zum Rifugio Segantini (im Winter geschlossen). Ab hier geht abwärts ins Val Venegia, vorbai an der Malga Venegiota (geschlossen) und bis zur Malga Venegia, diese ist geöffnet und auch gut besucht. Es gibt Trentiner Spezialitäten, zB Polenta mit hausgemachtem Käse. Nach der Stärkung geht es weiter talauswärts bis wir auf eine Fahrstrasse kommen, kurz davor gehen wir links hinauf, dem Wegweiser zur Malga Juribello folgend. Oben abgekommen müssen wir nur die Hochfläche überqueren und wir sind wieder am Passo Rolle.

Die Orientierung ist kein Problem, es gibt zwar nicht viele Wegweiser, aber die Spuren der vielen Schneeschuhwanderer sind nicht zu übersehen. Das Wetter war heute, entgegen allen Vorhersagen, nicht sehr freundlich; die Sonne hat sich nie gezeigt.

Rifugio Segantinibei der Malga Venegia

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DSC_5967Belomo 8mm f/3.5 heisst mein neues Objektiv, auch bekannt als Peleng 8mm. Ein sogenanntes Fischauge mit einem Blickwinkel von 180 Grad.
Ein richtiges Low-Tech Teil aus Weißrussland, es besteht nur aus massivem Eisen und Glas. Also keine Motoren, keine Goldkontakte, keine CPU und also auch keine Firmwareupdates :-) . Für das russische Handbuch habe ich zum Glück im Internet eine Übersetzung gefunden. Das Objektiv ist besonders robust gebaut und auch die Verarbeitung ist mE gut.

Es ist meines Wissens nur über ebay aus dem Osten bzw aus den USA erhältlich und kostet nur einen Bruchteil der Markenobjektive mit ähnlicher Brennweite, hat dafür keinerlei Automatiken. Es wird manuell focusiert. Und auch die Blende muss manuell eingestellt werden, dabei muss diese noch mit einem dritten Einstellring “aktiviert” werden, sonst bleibt sie offen.

Allerdings gibt es da eine Abkürzung: das Teil hat angeblich bei Blende f/8 seine beste Abbildungsleistung, ich werde also vorzugsweise mit dieser Blende arbeiten (spielen). Und bei f/8 und den 8mm Brennweite ergibt das eine Hyperfokaldistanz von gerade mal 43cm, das heisst ab dieser Distanz ist alles scharf.
Fazit: ich werde Blende 8 einstellen und den Fokus auf ein paar Meter und die Ringe dann nicht mehr anrühren. Ich muss nur noch ISO und Belichtungszeit bei der Kamera je nach Lichtverhältnissen einstellen, und das sollte mit der bewährten trial & error Methode zu schaffen sein.

In nächster Zeit werde ich damit ein bisschen spielen und eventuelle herzeigbare Ergebnisse hier veröffentlichen.

Die ersten BIlder:

180 Grad Blick in ein chaotisches Büro

DSC_5884

 

Auf der Seiser Alm oder “gerader Weg mit Kurve”.

DSC_5938

Rundwanderung mit den Schneeschuhen bei herrlichem Wetter
12.2 Km, 520 Hm, Gehzeit ca 4 Stunden

Bei der gestrigen Wanderung zur Hanicker Schwaige bin ich insgesamt 8 Wanderern begegnet. Heute habe ich schon allein auf dem Parkplatz der Seriseralm Umlaufbahn geschätzte 1000 Personen gesehen, auf der Seiseralm selbst war es dann ein vielfaches davon! Abseits der Pisten, also ein großteil der heutigen Wanderung, war ich aber praktisch alleine unterwegs.

Also, mit der Kabinenbahn nach Kompatsch und von da zu Fuss zum Gasthaus Panorama und weiter zur Bergstation vom Laurinlift, dann querfeldein Richtung Roßzähne und kurz vor dem steilen Anstieg zur Roßzähnscharte links hinauf auf den Goldknopf (2250 m), dem wohl höchsten Punkt der Seiser Alm. Dann steil bergab bis zur Almrosen Hütte, in den Karten ist die als Mahlknecht Schwaige bezeichnet. Nach einem Kaiserschmarrn auf Weg Nr. 7 zurück nach Kompatsch.

Almrosen HütteAlmrosen HütteAlmrosen Hütte

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Schneeschuhwanderung zur Hanicker Schwaige
16.5 Km, 950 Hm, Gehzeit knapp 5 Stunden

Das sollte eigentlich eine Schneeschuhwanderung werden, aber anstatt Schnee war vorwiegend Eis. Ich habe die ganze Tour also mit den Schuhspikes gemacht, und die sind wesentlich bequemer als die Schneeschuhe.

Wir starten in Ciprian und gehen auf Weg Nr. 1T bis zum Nigerpass. Bis hierher ist der Forstweg/Steig sehr eisig. Wir überqueren die Straße und gehen weiter zuerst auf Weg Nr. 1, dann auf Weg Nr. 7 bis zur Hanicker Schwaige (1904 m). Dieser Teil der Wanderung ist wesentlich interessanter, er führt uns durch uriges Gelände direkt unter dem Rosengarten und mit grandioser Aussicht.

Die Haniscker Schwaige ist löblicherweise geöffnet und so gibt es ein zünftiges Mittagessen. Dann geht es weiter auf dem Forstweg bzw auf Weg Nr. 7 bis zum Ausgangspunkt.

Am NigerpassHanicker Schwaige

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